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Heute im Blog: Der ländliche Raum im Fokus – Agrarflächen erhalten

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Bei einem Parlamentarischen Abend in Düsseldorf hat das Aktionsbündnis Ländlicher Raum auf die zentrale Bedeutung des ländlichen Raums in Nordrhein-Westfalen hingewiesen


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Foto: ChatGPT
Foto: ChatGPT

Über drei Viertel der Landesfläche im eher als Industrieland bekannten Nordrhein-Westfalen sind ländlich geprägt und bieten Lebensraum, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Agrar-, Wald und Wasserflächen betragen insgesamt rund 2,5 Millionen Hektar der Landesfläche von 3,41 Millionen. Das Aktionsbündnis Ländlicher Raum, dem 16 Organisationen ländlicher Interessen – von der Landwirtschaft über die Jägerschaft, die Waldbauern, die Fischerei bis zum Gartenbau – mit über einer halben Million Mitgliedern angehören, fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen und funktionierende Infrastrukturen, um die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums zu sichern.


Zu den Kernforderungen zählen der Schutz landwirtschaftlicher Flächen, die Eindämmung des Flächenverbrauchs und die Förderung kooperativer Ansätze im Natur- und Umweltschutz. Die Energiewende soll durch Beteiligungsmodelle und den Ausbau erneuerbarer Energien im ländlichen Raum vorangetrieben werden. Zudem fordert das Bündnis eine Wasserstrategie, die sowohl die Daseinsvorsorge als auch die landwirtschaftliche Bewässerung sicherstellt, sowie Maßnahmen zur Wiederbewaldung und zum Umbau der Wälder.


Weitere Anliegen sind die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren in der Tierhaltung, Bürokratieabbau im Gartenbau, die Umsetzung der Wolfsregulierung und die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums soll durch steuerliche Befreiungen bei der Erbschaftssteuer für Familienbetriebe unterstützt werden. Insgesamt sieht das Bündnis den ländlichen Raum als unverzichtbaren Partner für Ernährung, Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes.


Wölfe und ASP bleiben ein Thema


Zu den Kernforderungen gehören die vereinfachte Entnahme und Bestandsregulierung von Problemwölfen zum Schutz der Weidehaltung. Außerdem drängt das Aktionsbündnis auf weitere konsequente Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen hatte am Wochenende bereits nach einem neuerlichen Kadaverfund eines ASP-infizierten Wildschweins im Kreis Siegen-Wittgenstein appelliert, die strengen Schutzmaßnahmen, die von den Kreisen im Süd-Sauerland verfügt wurden, zu befolgen. Eine weitere Aufforderung richtete sie an Waldbesucher und Spaziergänger: Hunde anzuleinen und auf den Wegen zu bleiben.


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